Förderlotse zur passenden Sportstättenförderung

Frderlotse_NKI.jpg

Damit Sportvereine in ganz Deutschland sich trotz Corona-Pandemie und knapper Kassen weiterhin in den Klimaschutz investieren können, unterstützt das Bundesumweltministerium die Aktiven vor Ort mit zusätzlichen Fördergeldern aus dem Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung. Klimaschutzprojekte in Sportstätten lassen sich  noch einfacher zügig und erfolgreich umsetzen.

Das Bundesumweltministerium baut die erfolgreiche Förderung des Klimaschutzes in Kommunen weiter aus. Aus diesem Anlass ist im August 2020  eine neue Fassung der so genannten Kommunalrichtlinie (KRL) in Kraft getreten - die Förderquoten werden befristet bis Ende 2021 um 10 Prozent erhöht. Sportvereine mit eigenen Anlagen oder langjährigen Pachtverhältnissen können das ganze Jahr über Fördermittel "zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld" beantragen.

Unterstützt werden zum Beispiel die Sanierung von Außen- und Flutlichtbeleuchtung in Verbindung mit zeit- und präsenzabhängiger Schaltung mit bis zu 35 Prozent der Kosten, sofern dadurch Treibhausgaseinsparungen von mindestens 50 Prozent erreicht werden. Bis zu 40 Prozent beträgt der Zuschuss, wenn bis Ende 2021 Anträge auf Förderung der Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung in Verbindung mit zeitgemäßer Steuer- und Regelungstechnik gestellt werden. Auch die Erneuerung von Warmwasseraufbereitung und Schwimmbeckenpumpen kann gefördert werden, ebenso der Einbau von Komponenten der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik - schon ab Vorhaben in Höhe von 5.000 Euro. Nicht gefördert werden Reparatur- und Wartungsarbeiten. "Solche Investitionen rechnen sich - für die Vereinskasse und den Klimaschutz" ermuntert René Röspel die Vereine. Die Kommunalrichtlinie ist ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative(NKI) der Bundesregierung. 2019 wurden aus diesem Programm ca. 80 Millionen Euro für investive Maßnahmen und strategisch-konzeptionelle Grundlagen für den Klimaschutz in Gemeinden ausgeschüttet.

Anträge können beim Projektträger Jülich (PtJ) gestellt werden. Für Fragen zur Antragstellung steht das PtJ per Telefon 030 20199-577 oder
per E-Mail  ptj-ksi@fz-juelich.de zur Verfügung.

Weitere Informationen für Sportvereine zum kommunalen Klimaschutz gibt es im Netz unter https://www.klimaschutz.de/foerderlotse/

Auch der Deutsche Olympische Sportbund hat Informationen für seine Mitgliedsvereine über Fördermöglichkeiten zusammengestellt:
https://cdn.dosb.de/user_upload/Sportstaetten-Umwelt/2020-08-29_DOSB_Foerderprogramme-Sport_A3.pdf

 

Weitere aktuelle Förderprogramme im Überblick:

 

Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung des Bundes

Der Deutsche Bundestag hat am 2. Juli 2020 im Rahmen des 2. Nachtragshaushaltes für das Haushaltsjahr 2020 die Bereitstellung von „Zuschüssen für die gemeinnützige Trägerlandschaft der Kinder- und Jugendhilfe“ in Höhe von 100 Millionen Euro beschlossen. Eine Antragstellung bei der Zentralstelle ist bis spätestens zum 30. September 2020 möglich. Hier geht´s zur Förderrichtlinie 

----------------------------

Zinsgünstige Förderkredite zur Stärkung der sozialen Infrastruktur Nordrhein-Westfalens

Das Programm „NRW.BANK. Gemeinnützige Organisationen“ bietet von der Körperschaftssteuer befreiten Einrichtungen zinsgünstige Förderdarlehen mit einem maximalen Zinssatz von 1,5 Prozent pro Jahr an. Es richtet sich an Stiftungen, Vereine und Verbände. Die Darlehensvergabe erfolgt im Hausbankenverfahren. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 800.000 Euro, die Laufzeiten liegen bei bis zu zehn Jahren. Das Programm kann ab sofort abgerufen werden. Es ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

-----------------------

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

 

Das Förderprogramm besteht aus drei Schwerpunktthemen, die aus einer Bedarfserhebung des Vorstandes hervorgegangen sind. Es ist grundsätzlich möglich, jeweils einen Antrag pro Schwerpunktthema zu stellen. Einzelprojekte können mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert werden. Bis zu einer Förderung von 5.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 90 %, das bedeutet einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 %. Bei Förderbeträgen darüber hinaus und bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, hier benötigen Sie einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 20%.

Beispiel für eine 80/20-Förderung: Sie wollen Ihren Verein mit Hard- und Software ausstatten und planen dafür mit Kosten von 20.000 Euro. Von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt würden davon 16.000 Euro gefördert (80 %). 4.000 Euro müssten sie als Eigenmittel aufbringen (20 %).

  • Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft
  • Nachwuchsgewinnung
  • Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen

-----------------------

Soforthilfe Sport in NRW läuft weiter!

Bis zum 15.11.2020 können Vereine und Mitgliedsorganisationen bei Corona-bedingten Liquiditätsengpässen über das Förderportal des LSB NRW weiterhin Anträge zur Unterstützung stellen.

Für weitere Fragen zu Förderprogramme im organisierten Sport können Sie uns gerne auch persönlich kontaktieren: philipp.topp@ksb-en.de | 02302 914502

© Kreissportbund Ennepe-Ruhr e.V.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.